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Dienstag, 2. Oktober 2012

Allianz und VW gründen Joint-Venture


Die beiden Unternehmen haben kürzlich angekündigt eine gemeinsame Versicherungsgesellschaft zu gründen. Ziel ist es mehr Kunden zu gewinnen und Volkswagen-Käufern bessere Deals anbieten zu können.

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Foto: Schlierner-Fotolia.com

Die neu gegründete Gesellschaft wird den Namen Volkswagen Autoversicherung AG tragen. Die Finanzierungstochter des Autoherstellers, Volkswagen Financial Services, hält fortan 51 Prozent der Anteile aber nur 49 Prozent der Stimmen. Den Rest besetzt die Allianz-Versicherung.

Künftig können Volkswagen-Kunden bei einer Fahrzeugfinanzierung beziehungsweise bei einem Fahrzeugkauf eine neue Autoversicherung zu Vorzugskonditionen erhalten. Ziel ist es innerhalb der nächsten fünf Jahre etwa 40 Prozent aller verkauften Volkswagen mit dem neuen Versicherungstarif auszustatten, so Frank Witter, Chef von VW Financial Services. Dies entspricht einer Verdoppelung, da die derzeitige Versicherungstochter VVD nur etwa 20 Prozent der Versicherungen verwaltet.

Durch das Joint-Venture erhoffen sich die beiden Unternehmen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Vor allem ausländische Unternehmen wie Direct Line (www.directline.de und Direkt-Anbieter wie Huk24 machen es der Allianz in den letzten Jahren immer schwerer ihre Position zu halten. Die Konkurrenten graben dem Versicherer immer mehr das Wasser ab und gewinnen zunehmend Marktanteile. Da liegt der Schritt hin zu einer direkten Hersteller-Kooperation nahe.

Gründungstermin für das Joint-Venture ist der 1. Januar 2013. Für die Kunden ändert sich nicht viel - schließlich vermittelt VVD schon seit Jahrzenten Allianz-Verträge.